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Aussichtsreich: Das duale Studium zum Chemie-Ingenieur

Text/Quelle: Pia Schrell / STUDI-Info Sommersemester 2020. Bild: Privat.

Lukas Appelhoff (23) hat an der Hochschule Niederrhein Chemie-Ingenieurwesen studiert und auch noch einen IHK-Abschluss in der Tasche. Als Bestandteil seines dualen Studiums hat er auch die Prüfung zum Lacklaboranten absolviert.

Sie werden händeringend gesucht: Fachkräfte im MINT- Bereich. MINT, was beim ersten Hinhören wie Kaugummi mit Pfefferminzgeschmack klingt, bedeutet aber viel mehr: MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften und Technologie. In diesem Bereich ist auch Lukas voll durchgestartet. „Meine Lieblingsfarbe ist ein brillantes Blau“, sagt der Chemie-Ingenieur, der mittlerweile seinen Master macht und immer noch in dem Unternehmen als Werkstudent arbeitet, in dem er während seines dualen Studiums seine Praxisphasen absolvierte und die Ausbildung zum Lacklaboranten machte.

2014 startete er bei der Actega Rhenania. „Wir stellen Lacke für Verpackungen her“, sagt Lukas. Vom Anmischen einer Lackrezeptur bis hin zum Drucken auf Testtafeln, dem Auswerten von Proben und dem Warenversand an den Kunden, hat er alles mitgemacht und kennengelernt. „Im Bachelor war ich die ersten zwei Jahre immer zwei Tage pro Woche in der Hochschule und habe die anderen drei Tage im Unternehmen gearbeitet.“

Frühzeitig informieren
Für ihn ist ein duales Studium die perfekte Verzahnung von Theorie und Praxis: „In der Schule habe ich mich schon immer für  Chemie interessiert und fand es total spannend, in Experimenten verschiedenen Dingen und Alltagssituationen auf den Grund zu gehen.“ Nach dem Abitur kam für ihn ein Studium an einer Uni nicht in Frage. „Ich wollte mehr Praxisbezug“, erinnert er sich. Natürlich sei ein duales Studium eine höhere Belastung, aber für ihn ist es den zusätzlichen Stress wert: „Ich denke, dass es auf dem Arbeitsmarkt ein Vorteil sein kann, wenn potenzielle Arbeitgeber sehen, dass ich eine Doppelbelastung geschafft habe.“

Für Lukas stand schon im letzten Schuljahr vor dem Abitur fest, dass er gerne etwas im MINT-Bereich machen möchte. „Ich habe mich dann früh nach Stellen umgesehen und meinen Studiengang recherchiert.“ Als er die Hochschule Niederrhein gefunden hatte, ging alles ganz schnell: „Ich habe mir die Liste mit den Kooperationspartnern ausgedruckt und mich dort auf interessante Stellen beworben.“ Erste Eignungstests ließen nicht lange auf sich warten.

Deshalb empfiehlt er allen, die sich für ein duales Studium interessieren: „Seid früh dabei und kümmert euch!“ Viele Unternehmen laden bereits ein Jahr vor Ausbildungsstart zu Auswahltests oder zum Assessment-Center ein. „Das ist aber alles zu schaffen“, sagt er.

Dauer und Fristen
Art: Duales Studium
Dauer: 8 Semester
Abschluss: Bachelor of Engineering
(Chemie-Ingenieurwesen), (HS Niederrhein)/
z.B. Lacklaborant (IHK)
Vorlaufzeit bis zum Studium: 1–1,5
Jahre
Bewerbungszeitraum: nur zum Wintersemester,
(Mai bis Juli); Nachweis
des Ausbildungsvertrags bis zum 30.
September

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