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Was kostet ein Auslandssemester?

Text/Quelle: Pia Schrell/ STUDI-Info WS 2018/19; Fotos: Teaser: Modelfoto: Colourbox.de, Marisa: privat, Anna privat.

Teuer und günstig: Beides geht. Lohnen tut es sich aber immer. Das sagen Marisa und Anna, mit denen STUDI-Info über ihre Auslandsaufenthalte sprach. .

Marisa studiert eigentlich Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund. Doch im Wintersemester wechselte sie vom Hörsaal im Ruhrgebiet an die STU Bratislava. „Ich wusste nicht genau, wann die Uni dort startet, deswegen bin ich ein paar Wochen früher in das Land gereist“, sagt sie. Und das war gut so: Denn so konnte sie sich ihre neue Heimat für die nächsten fünf Monate schon einmal in Ruhe anschauen. Finanziert wurde ihr Auslandssemester über das Erasmus-Studienförderprogramm. „Mittlerweile bewerben sich wirklich viele Studenten für einen Auslandsaufenthalt.“

Marisa (Mitte) studiert Chemieingenieurwesen an der TU Dortmund. Im Wintersemester wechselte sie  an die STU Bratislava.

Marisa empfiehlt Osteuropa
Doch die meisten ihrer Kommilitonen wollen nach Spanien, Frankreich oder nach Skandinavien. „Da wird es manchmal etwas schwierig, eine Zusage zu bekommen. “Wer also Sorge hat, dass er keinen Platz an einer Uni findet, für den hat Marisa einen Tipp: „Die Unis im Osten von Europa werden ganz oft übersehen.“ Dabei stünden gerade in den Ländern östlich von Österreich die Chancen für ein Auslandssemester gut.

Tipp: Heimatbleibe untervermieten
Ihrer Meinung nach hat das Studieren im Osten einen entscheidenden Vorteil: Es ist verhältnismäßig günstig. „Dadurch, dass die Slowakei in den Stufen des Erasmus-Programms in der günstigsten Kategorie eingeordnet ist, habe ich nur 240 Euro von der EU ausgezahlt bekommen. Aber wenn man vergleicht, dass mein Doppelzimmer im Wohnheim auch nur 80 Euro im Monat gekostet hat, kommt man mit dem Geld im Großen und Ganzen zurecht.“ Auch ein Tipp für die Finanzierung des Auslandssemesters: Marisa hatte ihre Wohnung in Dortmund untervermietet und zusätzlich etwas Geld gespart.

Nichts vergessen dank Checkliste
Sie würde es jederzeit wieder machen und ist überglücklich, dass sie den Schritt ins Ausland gewagt hat, und schwelgt nun in wunderschönen Erinnerungen. „Damit man bei der Beantragung auch wirklich an alles denkt, gibt es Checklisten von Erasmus“, empfiehlt Marisa.

Anna machte ein Praktikum mit Erasmus+
Viele schöne Erinnerungen hat auch Anna an ihre Zeit im Ausland. Sie machte dort ein Praktikum, das vom Programm Erasmus+ gefördert wurde. „Ich war in Manchester und in Belfast in Nordirland.“ Neben vielen Erfahrungen und Freundschaften hat sich das Praktikum für sie bereits jetzt ausgezahlt: „Für meinen Lebenslauf war es super und ich habe meinen aktuellen Job auch unter anderem deshalb bekommen.“

Das Praktikum war super für den Lebenslauf, sagt
Anna, die in Manchester ein Praktikum absolvierte.

Manchester war teuer, aber es hat sich gelohnt
In Manchester arbeitete sie in einem Health and Wellbeing Center und kümmerte sich mit ihren Kollegen um die öffentliche Gesundheit mit beispielsweise Stop-Smoking-Programmen oder Aktionen zu „healthy eating“. Anders als bei Marisa war ihr Auslandsaufenthalt ziemlich teuer. „Großbritannien ist eins der Länder, das wirklich ziemlich viel kostet“, sagt sie. Im Schnitt habe sie ihr Auslandsaufenthalt monatlich zwischen 800 und 900 Euro gekostet.

„Natürlich war es auch so teuer, weil ich viel gereist bin“, sagt sie. „Ich kann nur dazu raten, dass man sein Praktikum im Auslandmacht,“ sagt Anna. Anders als bei dem klassischen Erasmus-Programm seien bei Erasmus+ auch die Bewerberzahlen niedriger. „Man sollte sich nur schon vorab dringend um einen Praktikumsplatz und eine Unterkunft kümmern“, rät sie. Das sei manchmal nämlich gar nicht so einfach und ein ganz schöner Stolperstein.

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