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Gute Jobchancen für Juristen: „Aus allen wird was, da fährt niemand Taxi!“

Text/Quelle: Pia Schrell / STUDI-Info Sommersemester 2018
Teaserbild: Modelfoto: Colourbox.de
Foto: A. Schäfer-Belot: Hays / STUDI-Info Sommersemester 2018

Juristen haben gute Jobchancen: „Aus allen wird was, da fährt niemand Taxi!“

Mit einem abgeschlossenen Jurastudium sind viele Berufswege möglich. Die Frage, die man sich stellen sollte, ist "wo möchte ich hin".  Das Studium ist spannend, aber auch lang und anstrengend.

Wer sich für ein Jurastudium entscheidet, sollte zäh, ausdauernd und fleißig sein. Denn das Studium der Paragrafen und Gesetzestexte ist spannend, aber auch lang und anstrengend. Je nach Uni variiert die Regelstudienzeit zwischen acht und zehn Semestern.Doch lohnt sich der Aufwand, und wie sind die Jobchancen am Ende überhaupt?

Hier erfährst du, welche beruflichen Möglichkeiten dir mit einem Abschluss in Jura offenstehen. Taxifahrer oder Staatsanwalt? Experten sagen heute: Die Jobaussichten und die Nachfrage am Markt sind besser denn je. Und wer sein Studium mit Prädikat (mindestens „voll befriedigend“) schafft, kann sich auf besonders gute Jobs freuen. André hat es geschafft. Sein zweites Staatsexamen ist bestanden. „Ich wollte wenigstens ein ,Befriedigend‘ haben“, sagt der 29-Jährige.

Anstellung nach dem Examen
Für den ehemaligen Jurastudenten und Referendar ist sie nun vorbei, die Zeit, in der Klausuren und Prüfungen sein Leben bestimmt haben. Seine erste Amtshandlung, nachdem er erfahren hat, dass er das zweite Staatsexamen bestanden hat: „Ich habe meine Freundin und meine Familie angerufen – und Bier getrunken.“ Er lächelt. Doch im Studium gab es auch Phasen, in denen ihm nicht zum Lachen zumute war: „Ich habe auch mal Klausuren nicht bestanden“, erinnert er sich. Ein guter Freund habe das erste Staatsexamen im ersten Versuch sogar gar nicht bestanden. Doch jetzt ist er Volljurist. „Aus allen wird was, da fährt niemand Taxi!“

Bisher sind alle seiner Kommilitonen und Freunde gut untergekommen. Der eine in der Finanzverwaltung NRW, der nächste als Rechtsanwalt für Strafrecht. Und er selbst? „Ich fange in der Justiz des Landes Niedersachsen an“, sagt er und scheint damit sehr zufrieden zu sein. Er glaubt, dass es Juristen momentan leicht haben, einen Job zu finden.

Top-Juristen für Großkanzleien
Dies bestätigen auch Experten. „Man muss sich natürlich entscheiden, was möchte ich“, sagt Achim Schäfer-Belot. Er arbeitet als Teamleiter für den Bereich Kanzleigeschäft Deutschland bei Hays – Recruiting experts worldwide. Ein führender Personaldienstleister, der weltweit tätig ist. Gemeinsam mit Kollegen ist er Ansprechpartner im Bereich Legal und rekrutiert für nationale und internationale Kunden die Besten ihres Faches. Für eine klassische Karriere in Großkanzleien braucht man auch heute noch hervorragende Noten. „Denn diese Kunden suchen immer exzellente Leute.“

Doch mit Jura sind viele Wege möglich. Die Frage, die man sich stellen sollte, ist: Möchte ich überhaupt in diese Richtung, sagt der Experte. „Vielleicht ist ja auch eine Anstellung in einer regionalen Kanzlei oder im Staatsdienst als Richter oder Staatsanwalt eine attraktive Option.“ Mit einem guten „Befriedigend“, einer Fachfokussierung und Sprachkenntnissen, vor allem in Englisch, käme es bei seinen Kunden durchaus zu Abschlüssen mit großen Kanzleien und Unternehmen.

Spezialwissen gefragt
Besonders relevant in Zeiten der Digitalisierung: Spezialwissen und Expertise im Datenschutzrecht. Aber auch Regulierungsrecht, insbesondere Kapitalmarktregulierungsthemen oder Gesellschaftsrecht seien stark gefragt. „Eine Spezialisierung in Kombination mit anderen Skills kann eine nicht ganz optimale Note wettmachen.“ Und es gibt weitere Chancen für Absolventen, die kein gutes „Befriedigend“ erreicht haben: „Wir vermitteln beispielsweise auch in zeitlich flexible Verträge wie bei Elternzeitvertretungen oder projektbezogenen Aufträgen, bei denen sich eine Langzeitanstellung  nicht lohnt.“ Gerade in solchen Optionen sieht Schäfer-Belot für Juristen ohne herausragende Noten, aber mit entsprechenden Kompetenzen, Spracherfahrung und Co. eine riesige Chance. „Es kann eine gute Eintrittskarte sein“, sagt er. Die Nachfrage am Markt sei in jedem Fall gegeben.

Wie ist das mit dem NC?

Nicht an allen Universitäten sind die juristischen Studiengänge zulassungsbeschränkt. An besonders beliebten Fakultäten gibt es aber in der Regel mehr Bewerber als Studienplätze. In ihren Auswahlverfahren werten die Hochschulen Abiturnote und Wartezeit, manchmal wird das auch mit zusätzlichen Kriterien wie Berufsausbildung kombiniert. An der LMU München beispielsweise, deren juristische Ausbildung einen sehr guten Ruf genießt, lag der NC für den Studiengang Rechtswissenschaft (Staatsexamen) im Wintersemester2017/18 bei 2,5.

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