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Trend zum Studium ungebrochen: Mehr Studis an Verwaltungshochschulen

Text / Quelle: destatis / ots
Tabelle: Statistisches Bundesamt
Bild: Modelfoto: Colourbox.de

Die Zahl der Studierenden ist im Wintersemester 2017/18 auf ein Rekordhoch gestiegen. Erste  Erhebungen in technischen Studiengängen zeigen weniger Studis während die Verwaltungshochschulen boomen!

Im Wintersemester 2017/2018 sind so viele Studierende wie noch nie an den deutschen Hochschulen eingeschrieben. Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren 2 847 800 Studentinnen und Studenten im aktuellen Wintersemester an einer deutschen Hochschule immatrikuliert. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2016/2017 um 40 800 (+ 1,5 %).

 

1 785 300 (62,7 %) Studierende waren an Universitäten einschließlich Pädagogischen und Theologischen Hochschulen eingeschrieben. Fachhochschulen ohne Verwaltungsfachhochschulen hatten mit 982 400 Studierenden einen Anteil von 34,5 %. An Verwaltungsfachhochschulen studierten im Wintersemester 2017/2018 rund 43 700 Studentinnen und Studenten (1,5 %), 36 500 (1,3 %) an den Kunsthochschulen.

 

 Boom an Verwaltungshochschulen
Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger, die im Studienjahr 2017 (Sommersemester 2017und Wintersemester 2017/18) erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen haben, ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 % auf 509 400 gesunken. Dabei lag der Rückgang an den Universitäten bei 1,6 % und an den Kunsthochschulen bei 1,2 %. Demgegenüber gab es an Fachhochschulen (+ 0,6 %) und Verwaltungsfachhochschulen (+ 24,9 %) einen Zuwachs.

Begeisterung für Technik sinkt
Bisher liegen für vier ausgewählte technisch orientierte Studienbereiche Informationen über die Zahl der Erstsemester im Studienjahr 2017 vor. Mit 37 400 Studierenden im ersten Hochschulsemester begannen 4,1 % weniger Personen ein Studium im Studienbereich Informatik als im Vorjahr. 34 700 Studierende schrieben sich in ihrem ersten Hochschulsemester in Maschinenbau/Verfahrenstechnik ein (- 4,7 %), 16 800 in Elektrotechnik und Informationstechnik (- 0,0 %) sowie 11 200 im Bereich Bauingenieurwesen (- 1,8 %).