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Duales Studium

Jedes Jahr stehen viele Schulabgänger immer wieder vor der gleichen Entscheidung: lieber Studieren oder doch erst eine Berufsausbildung machen?

Die Argumente für die Berufsausbildung sind in der Regel eine gesicherte Finanzierung als auch quasi eine Jobgarantie, die heutzutage etwas Besonderes ist. Perfekt wäre im Prinzip eine Kombination aus finanzierter Lehre mit einem Studium. Innovative Fachhochschulen haben diese Lücke entdeckt und bieten mit dem „Dualen Studium“ eine interessante Alternative für viele an. An knapp 40 Hochschulen wird mittlerweile ein Duales Studium angeboten.

Während eines Dualen Studiums studiert man und macht eine Lehre gleichzeitig. An den Fachhochschulen oder Berufsakademien absolviert man das theoretische Hochschulstudium während nationale und internationale Unternehmen in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen den notwendigen Praxisbezug beisteuern. Das Unternehmen schließt dabei mit den Studierenden einen Ausbildungsvertrag und sorgt für eine Vergütung als auch Übernahme der Studiengebühren an der angeschlossenen Fachhochschule.

Der Unterschied zum herkömmlichen Fachhochschulstudium liegt in dem noch kompakteren und zeitlich angepassten Lehrplan, der es den Studierenden möglich macht, in z. B. wöchentlichen Rhythmen Vorlesungen der Hochschulen zu besuchen und verschiedene Abteilungen der Kooperationsunternehmen zu durchlaufen.

Die möglichen Studiengänge an der Fachhochschule sind durch die Kooperationsverträge mit Unternehmen aus der Wirtschaft in der Regel beschränkt auf (Internationale) Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie verwandte technische, wirtschaftliche oder seltener auch kaufmännische Disziplinen.

Duales Studium - Kurzinfo

Welche Fächer kann man dual studieren?

Das Fächerangebot dualer Studiengänge verteilt sich schwerpunktmäßig auf drei Bereiche, nämlich auf die Wirtschafts- und die Ingenieurwissenschaften sowie auf die Informatik. Andere Fächer spielen im Bereich der dualen Studiengänge nur eine untergeordnete Rolle. Die häufigste Kombination ist ein BWL-Studium in Verbindung mit einer kaufmännischen Ausbildung.

Wo und wann muss man sich bewerben?

Wer sich für ein duales Studium interessiert, muss zunächst ein Unternehmen finden, das ihn während der Praxisphasen ausbildet. Die Bewerbung für einen dualen Studienplatz erfolgt deshalb bei den Ausbildungsbetrieben, die im gewünschten Studiengang mit der Akademie oder Hochschule zusammen arbeiten.

Wie sind die Chancen auf einen dualen ­Studienplatz?

Rund 50 Schulabgänger bewerben sich bei den Unternehmen durchschnittlich um einen Platz für ein duales Studium. In Einzelfällen haben große Unternehmen mehr als 1000 Bewerber pro Studienplatz. Auch wenn das Angebot an dualen Studiengängen in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist, übersteigt damit die Bewerberzahl die Anzahl der dualen Studienplätze deutlich. Dennoch haben nicht nur Einserkandidaten Chancen auf einen der begehrten Plätze.

Zeugnisnoten sind bei der Auswahl der Auszubildenden nicht der alleinige Maßstab. Die Unternehmen legen auch großen Wert auf Sozialkompetenzen wie Engagement, Selbstständigkeit, Flexibilität, Lernbereitschaft. Insbesondere in kleineren Unternehmen haben auch Schulabgänger mit weniger guten Noten eine Chance.

Anforderungen eines Dualen Studiums

Ein Duales Studium verlangt den Studierenden eine hohe Belastbarkeit ab: während die Studiendauer der eines regulären FH-Studiums entspricht, müssen Theorie und Praxis in derselben Zeit absolviert werden. Konsequenz des Studienmodells ist, dass es keine Semesterferien gibt und in den Studienzeiten mehr Stunden in der Hochschule verbracht werden müssen.

Außergewöhnliches Engagement, hohe Belastbarkeit und gute Teamfähigkeit sind Grundvoraussetzungen für ein Duales Studium. Des Weiteren erfordert das Studienmodell eine hohe Mobilität, da Ausbildungsunternehmen und Fachhochschule nicht notwendigerweise in derselben Stadt ansässig sind.

Besonders wenn die Unternehmen international tätig sind, können Auslandsbegeisterte im Rahmen des Dualen Studiums auf ihre Kosten kommen: Einsätze im Partnerunternehmen oder Auslandssemester sind hier keine Seltenheit. Nebenbei knüpft ihr bereits Kontakte, die später von Bedeutung sein können.

Durch die Ausrichtung des Dualen Studiums an den Unternehmen ist es besonders für Praktiker geeignet, denen nicht viel an forschungsorientiertem Wissen liegt und die sich eine Anstellung beim Kooperationsunternehmen vorstellen können. Den Studenten wird somit früher als sonst viel Verantwortung übertragen. Diese frühe Einbindung ins Berufsleben führt nicht nur dazu, dass ihr von Beginn an ernst genommen werdet, weit selbstständiger arbeiten könnt als die meisten Praktikanten und eine abwechslungsreichere Ausbildung genießt als Studenten oder Auszubildende.

Auch die Berufs- und Aufstiegschancen steigen durch die intensiven praktischen Erfahrungen erheblich – der hohe Aufwand zahlt sich also aus. Denn durch euer Wissen über das Unternehmen seid ihr eine wertvolle Arbeitskraft, die im Gegensatz zu anderen Bewerbern kaum noch Einarbeitungszeit benötigt.

Die Nachfrage nach Studienplätzen im Dualen Studium übersteigt bei weitem das Angebot: in der Regel bekommt nur jeder 70. Bewerber einen Studienplatz, die von den Unternehmen an die besten Bewerber verteilt werden. Sehr gute Noten werden ebenso bei der Bewerbung vorausgesetzt wie außerschulisches Engagement und gute Teamfähigkeit, die nicht selten in persönlichen Gesprächen als auch kleinen Assessment Centern vor Bewerbungszusage getestet werden.

Vor- und Nachteile des Dualen Studiums

Vorteile:

  • Bezahlung einer Ausbildungsvergütung
  • Finanzierung der Studiengebühren
  • Kurze Studiendauer von 3-4 Jahren
  • Praxisorientierte und an der Wirtschaft ausgerichtete Studiengänge
  • Ideale Kombination von Theorie und praxisorientierter Anwendung
  • Exzellente Studienbedingungen durch kleine Vorlesungsgruppen und gute Betreuung durch praxiserfahrene Professoren
  • Sehr gute Jobchancen durch hohe Übernahmequoten der Unternehmen
  • Hohe Motivation der Studierenden


Nachteile:

  • Praxisbezug geht zu Lasten von Theorie und Forschung
  • keine Semesterferien, nur ca. 30 Urlaubstage im Jahr
  • Promotion nach Studienabschluss schwierig
  • Abbruch des Studiums ist mit Zahlungen an das Unternehmen verbunden
  • Hohes Erfordernis an Belastbarkeit und Mobilität
  • Kein Anspruch auf Bafög

 

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