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Stundenplan

Ein Stundenplan dient im Studium dazu, den Überblick nicht zu verlieren und eine Struktur in den Alltag und das Lernen zu bringen. Jedes Semester musst du ihn neu erstellen, wobei du dabei meistens freie Hand hat.

Zuerst einmal ist es wichtig, dass du dich darüber zu informierst, welche Leistungsnachweise (LN) und Teilnahmenachweise (TN) erbracht werden müssen und welche Pflichtveranstaltungen besucht werden müssen. Die entsprechenden Informationen kannst du in der Studien- und Prüfungsordnung nachlesen, welche meist auf der Homepage der Hochschule zu finden ist.

Beim Erstellen eines Semesterplanes solltest du darauf achten, ausgewogen zu studieren, das heißt, du solltest dir vorher genau überlegen, wie viele Veranstaltungen du in einer Woche besuchen kannst. Ein allgemeiner Richtwert sind 20 bis 22 Semesterwochenstunden.

Wenn eine Veranstaltung den Umfang von, z.B., 4 Wochenstunden hat, findet sie viermal innerhalb einer Woche statt. Zwar musst du alle Pflichtveranstaltungen besuchen, aber melde dich ruhig auch für Veranstaltungen an, die freiwillig sind und für die du dich interessierst! Das sorgt für Ausgewogenheit und mehr Spaß beim Lernen.

Im nächsten Schritt suchst du dir aus dem Vorlesungsverzeichnis, das meist auch auf der Homepage der Hochschule zu finden ist, die entsprechenden Veranstaltungen heraus: Pflichtveranstaltungen und auch alle anderen Veranstaltungen, die du interessant findest. Daraufhin prüfst du, ob sich die Veranstaltungen überschneiden. Wenn Probleme bei der Entscheidung entstehen, welche Veranstaltungen du besuchen wirst, kannst du dich immer an den Studienfachberater wenden.

Danach meldest du dich bei den entsprechenden Veranstaltungen an, eine Anleitung dazu ist auch im Vorlesungsverzeichnis zu finden.

Das Erstellen eines Stundenplanes kannst du dich erleichtern, z.B. durch die Vorlagen auf kalenderpedia.de. Man sollte darauf achten, immer den Namen der Veranstaltung, den Raum, die Uhrzeit, den Dozenten/die Dozentin, die Veranstaltungsart und den Rhythmus – sollte die Veranstaltung nicht wöchentlich stattfinden – zu notieren. Auch die Vor- und Nachbereitungszeit sollte man beim Erstellen des Stundenplanes nicht außer Acht lassen.

Checkliste Studentenplan

  1. Setze Prioritäten!
    Trage zuerst solche Veranstaltungen ein, die für deinen individuellen Studienverlauf wichtig sind (Pflichtveranstaltungen, Sprachkurse, Einmal-Angebote, Veranstaltungen über mehrere Semester).
  2. Achte auf deine Ausgewogenheiten!
    Vorlesungen, Übungen und Seminare sowie Früh-, Mittags- und Abendveranstaltungen sollten im ausgewogenen Mischverhältnis ausgewählt werden. Das schützt dich vor Terminstress und aufkommender Langeweile.
  3. Erhalte deine Motivation aufrecht!
    Lass zwischen der langweiligen Pflichtveranstaltung oder dem lästigen Tutorium unbedingt Freiraum für Veranstaltungen, die dich wirklich interessieren und die du gerne besuchst.
  4. Studiere zielorientiert!
    Am besten setzt du möglichst früh Interessenschwerpunkte. Dadurch lassen sich zu lange „Probier-Phasen“ vermeiden und du gelangst schneller zum Examensziel. Im Idealfall decken sich deine Schwerpunkte bereits mit deinem späteren Berufsfeld.
  5. Staffel die Semester!
    Das erste Semester dient der Eingewöhnung in den Uni-Betrieb und in die neue Umgebung – es gibt schließlich ein Leben neben dem Studium. Danach solltest du die ersten Scheine im Hinblick auf die Zwischenprüfung in Angriff nehmen, wobei du das Arbeitspensum kontinuierlich steigern solltest.