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Freiwilliges Soziales Jahr

Solltet ihr nicht wissen was ihr nach den Schulabschluss machen sollt, habt aber noch keine Lust auf eine Ausbildung oder Studium oder fühlt euch einfach noch nicht bereit dazu. Um einen ersten Einblick zu erhalten und gleichzeitig der Gesellschaft von Nutzen zu sein, bietet sich ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an.

Was genau ist das Freiwillige Soziale Jahr?

Hier werden die Teilnehmer in den verschiedensten Bereichen im In- und Ausland eingesetzt und können sich im Vorfeld aussuchen, welches Einsatzgebiet sie am meisten interessiert. Zum Arbeitsspektrum der FSJler zählen beispielsweise Alten- oder Behinderteneinrichtungen, Kindergärten, der Bereich der Jugendarbeit, Gesundheitseinrichtungen, Hospize, Kultureinrichtungen, Sporteinrichtungen, Denkmalpflege, Kirchengemeinden und einiges mehr, was in der Regel der Allgemeinheit dient.

Insgesamt leisten jedes Jahr mehr als 30 000 junge Menschen in Deutschland ein FSJ. Die Dauer liegt zwischen sechs und 18 Monaten, die eventuell auch in mehreren Einsatzfeldern kombiniert werden können; das Jahr beginnt meistens am 1. August oder 1. September. Teilnehmer sollten mit etwa 39 Stunden Arbeit pro Woche rechnen.

Kann ich das überhaupt?

Das FSJ gilt nicht als berufliche Tätigkeit, sondern die Teilnehmer stehen den hauptberuflichen Fachkräften als Hilfskräfte zur Seite. Sie werden eingearbeitet und haben eine Ansprechperson, an die sie sich jederzeit bei Fragen und Problemen wenden können. Außerdem finden auf das Jahr verteilt 25 Seminartage statt, bei denen die Teilnehmer pädagogisch begleitet werden und sich untereinander austauschen können. Die Zusammenstellung der jeweiligen Gruppen bleibt während der gesamten Zeit gleich.

Was für Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Bewerber für ein FSJ müssen zwischen 16 und 27 Jahre alt sein, einen Schulabschluss vorweisen können und bereit sein, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Außerdem sollten sie das Bedürfnis haben, anderen Menschen zu helfen.

Was habe ich von einem FSJ?

Zunächst einmal hilft die Tätigkeit im FSJ dabei, sich zu orientieren und festzustellen, ob ein sozialer Beruf für die Zukunft in Frage kommt. Darüber hinaus verbessert es die Chancen auf eine Arbeitsstelle, da man seine sozialen Kompetenzen unter Beweis stellen kann, was als Schlüsselqualifikation auf dem Arbeitsmarkt mittlerweile sehr gefragt ist.

Ein Recht auf eine Vergütung, wie ein normaler Angestellter hat ein FSJler nicht. Jedoch hat er das Recht auf ein „Taschengeld“. Die gesetzlich festgelegte Obergrenze liegt hier bei maximal sechs Prozent der in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten jeweils geltenden Beitragsbemessungsgrenze. Damit wäre die Obergrenze also 330 Euro. Durchschnittlich bekommt ein FSJler aber nur 150 Euro im Monat.

Je nach Einsatzbereich und Träger werden Unterkunft und Verpflegung meistens gestellt. Außerdem sind sie gesetzlich sozialversichert, und der Träger oder die Einsatzstelle leistet für die die Beiträge zur Pflege-, Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Unfallversicherung. Daher wird das FSJ als Beitrag zur Altersvorsorge angerechnet. Auch der Anspruchauf Kindergeld besteht weiterhin.

Wer nach dem FSJ studieren möchte, kann sich die Zeit als Wartesemester anrechnen lassen. Darüber hinaus wird ein zwölfmonatiges FSJ auch als Ersatz für den Zivildienst anerkannt.

Wie bewerbe ich mich für ein FSJ?

Da es viele unterschiedliche Anlaufstellen und Träger wie beispielsweise den Arbeiterwohlfahrt-Bundesverband, die Deutsche Sportjugend oder den Internationalen Bund gibt, um nur einige zu nennen, wendet man sich bezüglich der Bewerbungsfristen und –formalien am besten direkt an den jeweiligen Träger.

Weitere Informationen gibt es unter:

Arbeitskreis der Bundeszentralen Trägerverbände und Zentralstellen.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.