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Geheimtipp für NC-Flüchtlinge: Psychologie und andere Fächer in den Niederlanden studieren

Text /Quelle:  Dorothee Harbers / STUDI-Info WS 2017/18
Fotos: Modelfotos colourbox.de

Bei deutschen Studenten stehen unsere Nachbarländer für ein Auslandstudium besonders hoch im Kurs: Spitzenreiter ist seit mehreren Jahren in Folge Österreich. Am zweitbeliebtesten sind ebenfalls seit langer Zeit die Niederlande gefolgt von der Schweiz auf Platz drei.

Numerus Fixus

Die Niederlande sind unter anderem bei deutschen Psychologie-Studenten sehr gefragt. Denn einen NC gibt es in unserem Nachbarland nicht, dafür allerdings den Numerus Fixus. Dieser gibt die Zahl der vorhandenen Studienplätze vor. Für die zulassungsbeschränkten Studiengänge – und dazu gehört etwa das Fach Psychologie – legen die Hochschulen selbst die Auswahlverfahren fest. Die Abi-Note spielt dabei anders als in Deutschland keine entscheidende Rolle. Auf den Websites der Hochschulen erfährst du, welche Zugangskriterien du erfüllen musst. Vorausgesetzt wird ein deutsches Abitur, häufig mit der Belegung bestimmter Fächer bis zum Abschluss.

Tipp: Hier findest du eine Übersicht der holländischen Universitäten

Tipp: Hier findest du Infos zum Psychologiestudium in Holland

Studiencheck hilft bei der Fächerwahl

Die University of Twente beispielsweise organisiert für künftige Studenten des Bachelorstudiengangs Psychologie einen sogenannten Studienwahlcheck. Damit soll sichergestellt werden, dass du das Studium wählst, das dir liegt. Für diesen Testmusst du unter anderem einen Fragebogen ausfüllen und an einem Probestudientag teilnehmen. So erhältst du schon im Vorfeld einen Eindruck, ob das Studium deinen Erwartungen und Fähigkeiten entspricht.

Viele Hochschulen prüfen außerdem nach dem ersten Studienjahr, ob das Studienfach Psychologie die richtige Wahl war. Die sogenannte verbindliche Studienempfehlung entscheidet, ob du dein Studium fortsetzen darfst. Wenn du mindestens 45 von 60 Studienpunkten (ECTS) erreicht hast, erhältst du eine positive Studienempfehlung und wirst zum zweiten Studienjahr zugelassen.

Ausgezeichnete Forschung und Lehre

Aber nicht nur für NC-Flüchtlinge ist das Studium in den Niederlanden empfehlenswert. Die Forschungs- und Lehrqualität an den Hochschulen gilt als ausgezeichnet, die Ausstattung ist sehr gut. Während die Fachhochschulen (Hogescholen) für Psychologie den Praxisbezug in den Vordergrund stellen, sind die Universitäten forschungsorientierter. In Deutschland wird vorwiegend in Vorlesungen und Seminaren gelehrt und gelernt,dagegen gilt in den Niederlanden der „probleemgestuurd onderwijs” (problembasierter Unterricht) als wichtigste Unterrichtsform. Dabei bist du gefordert, bestimmte Problemstellungenin Kleingruppen oder Selbstlerneinheiten zu lösen.


In Holland herrscht eine offene und freundliche Atmosphäre und das nicht nur an den Unis.

Gemütlicher Studienbetrieb

Überhaupt gilt die Atmosphäre als gemütlich. Der Lehrbetrieb unterscheidet sich deutlich vom Massenstudium an deutschen Hochschulen. Viele Lehrveranstaltungen finden in kleinen Gruppen statt. Der Unterricht ist verschulter als in Deutschland.Auf dem Stundenplan stehen relativ viele Stunden, und die Dozenten legen großen Wert auf die Betreuung ihrer Studenten. Die Atmosphäre unter Dozenten und Studenten ist angenehm und informell.

Problemloser Übergang zum Master

Als Psychologe hast du gute Berufsperspektiven. Nach Abschluss des Bachelors kannst du das Studium in einem Masterstudiengang fortführen. In den Niederlanden ist der Übergang vom Bachelor zum Master meist problemlos möglich.